Girokonto für Studenten

Das Girokonto für Studenten – hierauf kommt es an

Endlich ein Mitglied im Hörsaal! Der Weg zum Akademiker hat begonnen. Doch schon auf dem Weg zur beruflichen Verwirklichung gilt es eine Menge Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Die Finanzen müssen geregelt und gut überschaubar sein.
Ein Girokonto ist unverzichtbar für laufende Kosten wie Miete, Semestergebühren, Mobilfunk oder Monatsticket!
Zum Glück denken die meisten Kreditinstitute langfristig und erkennen im heutigen Studenten den guten Kunden von morgen. Deshalb erhält er Vorteile, von denen mancher erwerbstätige Girokonto-Besitzer träumt. Jedoch nicht immer alle auf einmal. Jeder muss prüfen, worauf er den meisten Wert legt. Soll es beispielsweise bei kostenloser Kontoführung bis zum 30. Lebensjahr bleiben, dann müssen Nachteile beim Dispokredit eingeplant werden.

Möglichst gebührenfrei

Die grundlegenden Bedingungen wie Kostenfreiheit sowohl von Kontoführung wie auch von EC-Karten sollten zur Grundausstattung gehören. Doch schon bei Kreditkarten wie VISA kann es zu Kosten oder Bedingungen kommen. Da können das Lebensalter oder der Jahresumsatz eine entscheidende Rolle spielen. Ganz wichtig: Wie sieht es mit dem Bezahlen von Transaktionen aus?
Falls mit regem Geldaus- und -eingang zu rechnen ist, sollte das möglichst kostenlos sein. Auch für viele junge Menschen ist noch von Bedeutung, ob man eine Bank bei Überweisungen betreten kann oder ob solche Vorgänge nur online möglich sind. Manche Banken bieten eine Verzinsung und ein Tagesgeldkonto ein.

Ein Tagesgeldkonto ist aufgrund seiner Flexibilität nützlicher als ein Festgeldkonto.

Der Vergleich lohnt sich vor allem, wenn mit stetem Guthaben auf dem Konto zu rechnen ist. Droht dagegen hin und wieder eine Übergangszeit mit Engpässen, rückt die Höhe des Dispo-Kredits in den Blick. Der beginnt im günstigen Fall mit einer 6 vor dem Komma und macht vor Zweistelligkeit nicht Halt. Hier droht die größte Gefahr, schnell den Überblick und damit Geld zu verlieren. Um den täglichen Lebensunterhalt zu gewährleisten, muss natürlich Geld abgehoben werden. Aber wo genau ist das möglich? Wie viele Filialen gibt es? Bis zu welcher Höhe ist es erlaubt? Und ist es in allen Fällen kostenfrei? Der Nulltarif kann hierbei auf eine bestimmte Anzahl im Monat oder Jahr begrenzt sein. Besonders interessant werden diese Fragen, wenn der Student Auslandssemester ins Auge fasst. Die Bedingungen für EU-Länder und solche, die es nicht sind, gestalten sich bei den Banken unterschiedlich.

Dass die Bank Gebührenfreiheit gewährleistet, kann sich auch schnell ändern. Und zwar genau dann, wenn der Student keiner mehr ist. Dann kommen bei vielen Instituten Bedingungen wie Kontogebühren, monatliche Mindestumsätze und Monatseinkommen ins Spiel. Ein Kontowechsel bedeutet in der Regel Papierkram, kann sich aber nach dem Studium lohnen.
Grundsätzlich ist auch immer auf Altersangaben der Geldinstitute zu achten. Die gelten natürlich unabhängig vom Studentenstatus. Bleibt noch die Bürokratie. Ein Wohnsitz in Deutschland, die Immatrikulationsbescheinigung und ein Passfoto sind die üblichen Voraussetzungen, um an ein günstiges Studenten-Konto zu kommen.

 

Welche Prämien gibt es für Studenten bei Konto-Eröffnung?

Die Banken wissen ihre Studenten-Kunden zu locken! Mit Prämien, die sehr unterschiedlich sind. Ob es sich lohnt, sie in Anspruch zu nehmen, kann der Uni-Besucher nur klar beurteilen, wenn er die allgemeinen Bedingungen als Konto-Inhaber hinzurechnet. Am reellsten ist eine echte Euro-Gutschrift aufs Konto gleich bei Eröffnung. Dabei gibt es aber auch unterschiedliche Zusatz-Bedingungen, vor allem im Hinblick auf die Konto-Nutzung. Hier werden im Gegenzug entsprechende Aktivitäten erwartet. Eine großzügige Gewährung von Prämien verlangt lediglich die Feststellung, dass das Konto dem Inhaber gefällt und er damit zufrieden ist.

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Doch es gibt auch andere Prämien-Währungen:
Fachliteratur und bildungsnahe Zeitschriften werden gern zeitlich oder finanziell begrenzt zur Verfügung gestellt. Auch die beliebte Version der Kundenbindung per Cashback ist im Angebot. Studierende, die gern online unterwegs sind, können begünstigt einkaufen und haben dabei eine beträchtliche Auswahl an Shops. Zusätzlich wird der Kaffeeverzehr mit den Kommilitonen in vielen Locations per Prämie subventioniert. Schließlich ist da noch die Bonuszahlung mit Datenguthaben. Die MBs gibt es im vierstelligen Bereich zur Eröffnung des Kontos und bei Nutzung umsatzorientiert. Bleibt also für jeden angehenden Akademiker herauszufinden, was ihm die größten Vorteile bringt.

Was müssen ausländische Studenten beim Girokonto beachten?

Zunächst ist für ausländische Studierende wichtig zu wissen, dass in Deutschland bei größeren Beträgen oft keine Barzahlung mehr erfolgt. Ein Konto ist unabdingbar, damit man mit per EC- oder Kreditkarte bezahlen kann. Auch alle wichtigen Transaktionen von Geld erfolgen bargeldlos. So wird das Stipendium aufs Girokonto überwiesen und Verpflichtungen wie Miete und Krankenkasse werden darüber bezahlt. Auch wer sich mit einem Nebenjob Geld verdient, erhält sein Gehalt in aller Regel per Konto-Überweisung.

Achtung: Wer Geldbeträge in Länder überweisen möchte, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind, sollte sich genau erkundigen, wie das möglich ist. Oft unterliegen solche Länder zunächst einer Sperrung. Alle Zahlungen zu EU-Mitgliedern sind dagegen durch Nennung von IBAN und BIC sofort machbar, und zwar meist ohne weitere Gebühren. Obwohl für die Kreditkarte bei einzelnen Instituten Gebühren fällig werden, ist sie bei Aufenthalten im Ausland als Zahlungsmittel und beim Abheben von Bargeld sehr empfehlenswert. Vor Ausstellung kann die Prüfung der Bonität erfolgen.

Jeder ausländische Student kann ein Girokonto bei einer Bank-Filiale vor Ort oder online bei einer Bank beantragen. Die ausführlichere Beratung erhält man vor Ort. Hier stehen Ansprechpartner bereit, die im Zweifelsfall weiterhelfen. Verschiedene Banken halten verschieden viele Filialen vor. Die Online-Variante ist meist kostengünstiger, setzt jedoch mehr Kenntnisse im Umgang mit Internet und Bankprogrammen voraus. Für die Konto-Eröffnung ist ein gültiger Ausweis unabdingbar, um die Identität zu überprüfen. Ein erster oder zweiter Wohnsitz in Deutschland muss nachgewiesen werden. Selbstverständlich muss eine Immatrikulationsbescheinigung vorliegen. Ausländische Studierende sollten sich auf jeden Fall bei der Bank erkundigen, ob weitere Unterlagen verlangt werden. Das ist von Institut zu Institut unterschiedlich.

Bei Studierenden aus dem Ausland, die für das Einreisen in die Bundesrepublik ein Visum beantragen müssen, gilt eine Zusatzregelung. Sie müssen ein Sonderkonto eröffnen. Das heißt Sperrkonto. Hierauf muss ein Guthaben von mindestens 8040 Euro vorhanden sein. Davon sind Studenten aus Ländern außerhalb der Europäischen Union betroffen. Für sie soll garantiert sein, dass sie für mindestens 12 Monate finanziell abgesichert sind, so dass sie ihr Studium ohne Geldsorgen beginnen können. Daher wird das Abheben des Geldbetrags gesteuert, es darf jeden Monat bis zu 670 Euro erfolgen.